And once again… (Part 2)

Ich ahnte es bereits, trotzdem ging es nun schneller als gedacht. Und es ist weitaus schmerzhafter, als ich befürchtet hatte. Sehr viel schmerzhafter.

Im Grunde gibt es nur eine einzige Sache, die ich von meinem Gegenüber erwarte. Und es war zu viel. Ich hätte den Mund halten können, es still weiter mit ansehen. Aber ich hätte es nicht ertragen, so weiter zu machen. Im ständigen Wissen, dass meine Zuneigung nicht erwünscht ist. Das ich weiterhin nicht gut genug bin, nicht gut genug, damit es ausreicht. Es war nicht meine erste Zurückweisung im Leben, aber die bisher schmerzhafteste. Weil sie so unerwartet kam, weil ich eigentlich dachte, der Weg wäre richtig. Weil ich große Hoffnungen in die Sache gesteckt hatte, nachdem ich mir zunächst Zeit gelassen hatte, mir das in Ruhe anzusehen. Es hat sich richtig angefühlt. Und so, so gut. Warum reiche ich nicht?

Ich möchte das nicht mehr. Ich ertrage es kein weiteres Mal. So wenig ich auch allein sein möchte, aber noch weniger möchte ich nochmal fühlen, was ich jetzt gerade fühle. Ich kann nicht weiterziehen, aber ich weiß, wenn du es dann tust, wird es nur noch schlimmer für mich werden. Und doch erscheint mir dieses Risiko leichter zu ertragen, als die Alternative. Es nochmal zu versuchen, nochmal zu scheitern, erneut nicht auszureichen.

I don´t expect to be happy ever again. I’m the one who is left. That one broken, unwanted thing which is always craving, always suffering and which deserves nothing else than pain. This will not change. There is no hope. No hand to hold. And no love to receive.

Happiness is a Bitch

Ein paar Monate hielt es an. Das Träumen vom Glück. Mein Hoffnungen schwinden von Tag zu Tag. Es fühlte sich wirklich schon beinahe perfekt an. Aber ich fürchte, ich stehe bereits auf verlorenem Posten. Ich hatte eigentlich bereits das Gefühl, dass da mehr ist. Das man einander schon mehr vertrauen kann und sich auch, ohne verurteilt zu werden, einander anvertrauen kann, wenn man sich unsicher fühlt. Aber Unsicherheit nervt. Sie ist anstrengend. Wenn ich wenigstens etwas hätte, an dem ich mich festhalten könnte, aber ich schwebe frei in der Luft und und weiß nicht, ob da irgendwo Boden unter meinen Füßen ist. Oder ob ich endlos fallen werde, wenn ich versuche zu Stehen.

Ich möchte einen Platz in deinem Leben haben. Nach all dieser gemeinsamen Zeit dachte ich, ich hätte ihn bereits. Ich möchte ein Teil von dir sein, ich möchte gewollt werden. Wieso nur fürchte ich, dass ich gegen diese Mauer nicht ankommen werde? Was immer dir zuvor passiert sein mag, es hat offensichtlich Vertrauen zerstört.  Alles, was ich bereit wäre zu geben, oder aufzugeben, wirst du nicht annehmen wollen. Aus Angst, ich könnte es dir irgendwann vorhalten. Dabei verlange ich doch sonst gar nichts von dir, als dass du mir hin und wieder über meine verflixte Unsicherheit hinweg hilfst. Das du auf mich zugehst und ich dir alles sagen kann. Ich will nichts, als hin und wieder mal in den Arm genommen zu werden und hören, dass ich jetzt zuhause bin. Und das du mir vertraust.